ambitione

Personalvermittlung – Personalberatung – Personalentwicklung in Magdeburg/Sachsen-Anhalt

Förderung von Unternehmensberatungen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) folgende Richtlinien zur „Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatungen“ bekanntgegeben.

 

Dieses Programm wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) betreut und ersetzt die Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) „Gründercoaching Deutschland“, „Turn-Around-Beratung“ und „Runder Tisch“.

Ziel dieser neuen Förderung ist es kleine und mittlere Unternehmen, sowie Angehörigen der Freien Berufe (KMU-Kriterien müssen erfüllt sein), die Möglichkeit zu geben externe Hilfe bei der Unternehmensführung in Anspruch zu nehmen. Sie sollen unterstützt werden, um besser auf den demografischen Wandel und die Wirtschaftsentwicklung reagieren zu können.

 

Vor-Gründungs-Beratungen werden nicht bezuschusst. Hier gelten in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Förderrichtlinien. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Es wird zwischen

 

Jungunternehmen (bis 2 Jahre nach der Gründung) und

Bestandsunternehmen (ab dem dritten Jahr nach der Gründung) und

Unternehmen in Schwierigkeiten (Unternehmensalter nicht relevant)

 

unterschieden.

 

 

Der Antrag auf Förderung muss online gestellt werden, eventuell muss danach ein kostenloses Info-Gespräch mit einem regionalen Ansprechpartner (meist IHK) geführt werden. Eine Leitstelle überprüft die Unterlagen und informiert den Unternehmer. Erst dann darf mit der Beratung begonnen werden.

 

Nicht antragsberechtigt sind:

 

Unternehmen sowie Angehörige der Freien Berufe, die in der Unternehmens-, Wirtschaftsberatung, Wirtschafts- oder Buchprüfung oder Steuerberatung bzw. als Rechtsanwalt, Notar, Insolvenzverwalter oder in ähnliche Weise beratend oder schulend tätig sind oder tätig werden wollen.

 

Unternehmen, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde oder die die Voraussetzungen für die Eröffnung eines solchen Verfahrens erfüllen.

Unternehmen, die in einem Beteiligungsverhältnis zu Religionsgemeinschaften, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder zu deren Eigenbetriebe stehen.

Gemeinnützige Unternehmen und gemeinnützige Vereine sowie Stiftungen.

Zu beachten ist des Weiteren, dass Beratungen von Unternehmen, z.B. Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärerzeugung, der Fischerei und Aquakultur oder zu Inhalten, die gemäß Artikel 1 Absatz der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 ausgeschlossen sind, nicht gefördert werden können.

 

Es können verschiedene Beratungsschwerpunkte gewählt werden, die Förderung ist standortabhängig.

 

Beratungsschwerpunkte:

 

- allgemeine Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung

 

- spezielle Beratungen von

                        Frauen

                        Unternehmern/innen mit Migrationshintergrund

                        Unternehmern/innen mit einer anerkannten Behinderung

                        betriebliche Integration von Mitarbeitern/innen mit Migrationshintergrund

                        Arbeitsplatzgestaltung für Mitarbeiter/innen mit Behinderung

                        Fachkräftegewinnung und Sicherung

                        Vereinbarkeit von Familie und Beruf

                        altersgerechte Gestaltung der Arbeit

                        Nachhaltigkeit und Umweltschutz

 

           

Unternehmen in Schwierigkeiten können eine Beratung zur Unternehmenssicherung und eine weitere Beratung zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen beantragen.

 

 

Nicht gefördert werden Beratungen,

           

- die ganz oder teilweise mit anderen öffentlichen Zuschüssen einschließlich Mitteln der Strukturfonds und des ESF finanziert werden

- die Vermittlungstätigkeiten beinhalten und/oder deren Zweck auf den Erwerb von bestimmten Waren oder Dienstleistungen gerichtet ist, die von den Beraterinnen oder Beratern selbst vertrieben werden

- die überwiegend Rechts- und Versicherungsfragen sowie steuerberatende Tätigkeiten, wie z.B. die Ausarbeitung von Verträgen, die Aufstellung von Jahresabschlüssen oder Buchführungsarbeiten zum Inhalt haben

- die überwiegend gutachterliche Stellungnahmen zum Inhalt haben

- die den Verkauf/Vertrieb von Gütern oder Dienstleistungen, insbesondere individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) sowie sonstige Umsatz steigernde Maßnahmen einschließlich des entsprechenden Marketings von Ärztinnen oder Ärzten, Zahnärztinnen oder Zahnärzten, Psychotherapeutinnen oder Psychotherapeuten, Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Inhalt haben

die ethisch-moralisch nicht vertretbare, oder gegen Recht und Ordnung verstoßende Inhalte zum Gegenstand haben.

 

Gerne informieren wir Sie über die Möglichkeiten, Sie finden auch weitere Informationen auf der Internetseite des BAFA.

 

Quelle und weitere Informationen:

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

 

 

ambitione, Lentkestr. 14, 39116 Magdeburg, Tel. 0391/8380911, www.ambitione.de

 

weitere Beiträge